Wenn die Tanzfläche voll ist, wird es für mich erst richtig spannend. Ich bin dann mittendrin, mit Kamera und Blitz, und tanze quasi mit. Hier erzähle ich euch, wie meine Partyfotos entstehen und was ihr und euer DJ dafür tun könnt.
Mittendrin statt am Rand
Auf der Tanzfläche stehe ich nicht in der Ecke. Ich bin mittendrin, ganz nah bei euch und euren Gästen. Das macht mir unheimlich viel Spaß, und die Gäste finden es einfach toll.


Licht: bunt statt totgeblitzt
Zusätzlich zu meinem Blitz auf der Kamera stelle ich drei bis vier Blitze auf, zum Beispiel am DJ-Pult. So habe ich immer auch Gegenlicht, das euch von hinten schön einrahmt.
Euch und eure Gäste blitze ich so an, dass niemand überblitzt oder zu hell ist und das bunte Partylicht im Raum mit aufs Bild kommt. Die Bilder sollen nach eurer Party aussehen und nicht „totgeblitzt“ wirken.




Bewegung: Schlieren, Kreise und Striche
Beim Fotografieren bewege ich die Kamera. Der Blitz friert euch scharf ein, und weil die Kamera dabei etwas länger belichtet, ziehen die bunten Lichter Spuren durchs Bild. So entstehen Farbzieher, Kreise oder Striche, also richtig Dynamik. Da gibt es so viele Formen, und genau hier kann ich so richtig kreativ sein.





Warum manche LED-Lichter Probleme machen
Viele LED-Partylichter werden gedimmt, indem sie sehr schnell an- und ausgehen, oft hunderte Male pro Sekunde. Euer Auge merkt davon nichts, die Kamera aber schon. Auf dem Foto entstehen dann helle und dunkle Streifen, oder die Farbe stimmt nicht. Man nennt das Flackern oder „Flicker“, die Streifen heißen auch „Banding“.
Deshalb stimme ich mich vorher mit dem DJ ab, damit bestimmte Lichter oder Farben kurz anders laufen und das Foto nicht stören.
Mein Moment
Bei der Hochzeit von Melanie und Michél hat eine junge Frau richtig leidenschaftlich getanzt und mit der Kamera gespielt. Das war so lebendig, das vergesse ich nicht.


Die ganze Feier seht ihr in der Reportage von Melanie & Michél im Van der Valk Hotel. Mehr Tanzflächen-Momente gibt es bei Conny & Kay im Seehotel Lindenhof, bei Vanessa & Tim und bei Mona & Daniel an der Bockwindmühle.


Tipps für euch: die Tanzfläche
Die Tanzfläche sollte zur Zahl eurer Gäste passen. Lieber etwas kleiner und voll als zu groß. Je enger und voller, desto mehr Dynamik und desto mehr Gäste sind auf den Bildern.
Wann die Party bei euch losgeht, plant ihr am besten gleich mit ein: Der Zeitplan für euren Hochzeitstag.
Tipps für euren DJ
Diesen Teil könnt ihr gern an euren DJ weitergeben:
- Genug Licht: Bringt genug Licht mit, damit es schöne, bunte Lichtsituationen gibt.
- Kurz abstimmen: Manche LED-Lichter flackern und machen auf Fotos Streifen. Lasst uns vorher kurz sprechen, welche Lichter oder Farben wir für die Fotos kurz anders laufen lassen.
- Platz für Blitze: Ich stelle gern einen Blitz am DJ-Pult auf, damit ich Gegenlicht habe.
Passend dazuDJs, mit denen ich gern zusammenarbeite
Häufige Fragen
Werden die Partyfotos mit Blitz nicht zu hell?
Nein. Ich blitze euch und eure Gäste so an, dass niemand überblitzt ist und das bunte Partylicht im Raum erhalten bleibt. Die Bilder sollen nicht „totgeblitzt“ aussehen.
Warum sind auf manchen Fotos bunte Schlieren?
Weil ich die Kamera beim Fotografieren bewege. Der Blitz macht euch scharf, das Partylicht zieht dabei Spuren. So kommt Dynamik ins Bild.
Warum machen manche LED-Lichter Streifen auf Fotos?
Viele LED-Lichter gehen zum Dimmen sehr schnell an und aus. Das Auge sieht das nicht, die Kamera schon. Deshalb stimme ich mich vorher mit eurem DJ ab.
Wie groß sollte die Tanzfläche sein?
Passend zur Zahl eurer Gäste, lieber etwas kleiner und dafür voll. Je enger und voller, desto lebendiger werden die Bilder.
Veröffentlicht am 7. November 2026 von Dennis Kaatz, Hochzeitsfotograf aus Potsdam.








